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2009 Kleingartenstudie NRW

Studie zur Zukunft des Kleingartenwesens in Nordrhein-Westfalen

Das Kleingartenwesen in Nordrhein-Westfalen erfreut sich einer großen und gleichbleibenden Beliebtheit, so das Ergebnis einer Studie des nord­rhein-west­fäli­schen Umweltministeriums zur Zukunft des Klein­gar­ten­we­sens. Demnach sind die einzelnen Parzellen in den Kleingartenanlagen gut ausgebucht und große Leerstände sind in den nächsten Jahren nicht zu erwarten. „Kleingärten erfüllen vielfältige gesellschaftliche Aufgaben“, so Umweltminister Eckhard Uhlenberg.
„Sie sind Orte der Freizeit und Entspannung für Kleingärtnerinnen und Kleingärtner, sie sind ein Erholungsraum für Spaziergänge und haben eine große Bedeutung als städtische Grünflächen. In Kleingärten kann die Natur erlebt werden, sie sind Orte der gesellschaftlichen Integration, des multikulturellen Miteinanders und sind Teil der Stadtkultur.“

In zehn repräsentativ ausgewählten Beispielkommunen (Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen, Ibbenbüren, Köln, Krefeld, Meerbusch, Oer-Erkenschwick, Paderborn, Soest, Velbert) wurde in der Studie mit umfassenden Befragungen und Experteninterviews die aktuelle Situation des Kleingartenwesen erfasst und die zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten analysiert.

Die Studie zeigt die vielfältigen Funktionen des Kleingartenwesens auf um für die Zukunft gerüstet zu sein und gibt notwendige Empfehlungen zur weiteren Entwicklung. Demnach muss sich das Kleingartenwesen vor allem den He­raus­for­de­run­gen eines bevorstehenden Generationswechsels, den zu­neh­men­den Anforderungen an das Ehrenamt, den immer komplexeren rechtlichen Rahmenbedingungen und den Entwicklungen im Freizeitverhalten stellen.

Zentrale Aussagen der Studie sind:

  • Das Kleingartenwesen in Nordrhein-Westfalen ist weitgehend stabil, es sind weder deutlich zunehmende Bedarfe noch bedeutende Leerstände feststellbar oder zu erwarten.
  • Der Erhalt durch Umbau und Sanierung geht vor Neubau und Aus­wei­tung.
  • Im Kleingartenwesen in Nordrhein-Westfalen schlagen sich un­ter­schied­li­che Entwicklungen (wirtschaftlich, demografisch, baulich-räumlich) in den Beispielkommunen kaum nieder, es bestehen jedoch Unterschiede zwischen städtischem und ländlichem Raum.
  • Zukünftig werden eine noch stärkere Einbindung in das städtische Grünsystem und Verflechtung mit dem regionalen Umland notwendig sein.
  • Das Kleingartenwesen wird auch zukünftig seine hohe Bedeutung vor allem in dicht besiedelten Gebieten behalten, auch wenn die Prognose der kleingartenbezogenenen Rahmenbedingungen (v.a. demografische Entwicklung) hier vergleichsweise ungünstig ausfällt.
  • Das Kleingartenwesen muss sich vor allem den Herausforderungen eines bevorstehenden Generationswechsels, den zunehmenden Anforderungen an das Ehrenamt, den immer komplexeren rechtlichen Rahmenbedingungen und den Entwicklungen im Freizeitverhalten stellen.
  • Das Kleingartenwesen bietet eine Vielfalt an Möglichkeiten, aktuelle und zukünftige gesellschaftliche Anforderungen und Aufgaben zu erfüllen. Dafür gibt es schon jetzt zahlreiche Beispiele aus den Bereichen Freizeit, Bildung, Umwelt- und Naturschutz, Gesundheit, Stadtkultur, Integration, Soziales. Daraus folgt auch zukünftig seine hohe gesellschaftliche Bedeutung.
  • Für die zukunftsfähige Gestaltung von Kleingartenanlagen sind die Bedingungen vor Ort entscheidend, es gibt keine „Pauschalrezepte“.

Insgesamt liefert die Studie ein umfassendes Grundlagenwerk für alle Akteure, die sich intensiv mit Entwicklung und Zukunft des Kleingartenwesens in Nordrhein-Westfalen befassen.

Die Studie zur Zukunft des nordrhein-westfälischen Kleingartenwesens steht zum Herunterladen in der Langform sowie der Kurzform auf der Homepage des Ministeriums.
Bitte klicken Sie zum Herunterladen hier

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