Landesverband Rheinland der Gartenfreunde e.V.

Intern:

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Tipps:

  • Bodenuntersuchung-Sonderaktion
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  • Naturgarten praktisch - Infoblätter
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  • Pflanzenschutztipps Landwirtschaftskammer NRW
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Konzept

Qualifizierte Aus- und Fortbildung für Gartenfreunde

Die ehrenamtliche Pflege und Entwicklung des öffentlichen Grüns, die Förderung von Kindern und Jugendlichen im Sinne eines bewussten Umgangs mit Umwelt und Natur sowie die Bestellung eines Teils des Gartens mit ökologisch erzeugtem Obst und Gemüse sind satzungsgemäße Aufgaben der Kleingärtnervereine. Diese Aufgaben erfordern großes Fachwissen, welches über die vom Lan­des­ver­band ausgebildeten Fachberater an die Vereinsmitglieder weitergegeben wird.

Die im Jahresprogramm zusammengestellten Schulungsmaßnahmen dienen der Ausbildung von Multiplikatoren, die sich z. B. als Fachberater oder Vorsitzende für das Kleingartenwesen vor Ort einsetzen. Die Seminare werden dezentral an gut erreichbaren Orten durchgeführt und sind allen Kleingärtnern im Rheinland kos­ten­frei zugänglich. Informationen zu den Veranstaltungen sowie das jeweilige Jahresprogramm werden den Kreis- und Stadtverbänden zur Weitergabe an ihre Vereine zur Verfügung gestellt und im Internet und in der Verbandszeitschrift veröffentlicht.

Bei den dezentralen Schulungsstätten wird auf die gut ausgestatteten Ein­rich­tun­gen verschiedener Träger wie den Gartenbauzentren der Land­wirt­schafts­kam­mer NRW und dem VHS Biogarten in Düsseldorf zurückgegriffen. Dabei wird Wert auf gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln gelegt.

Unterstützt wird der Landesverband Rheinland durch die Zusammenarbeit mit Referenten der Natur- und Umweltschutzakademie (NUA) des Landes NRW, des Pflanzenschutzdienstes und der LUFA der Landwirtschaftskammer NRW sowie der DEULA in Kempen.

Die Durchführung der Seminare findet vorwiegend an Samstagen statt und gibt somit auch den noch im Berufsleben stehenden Interessenten bzw. Fa­mi­lien­mit­glie­dern die noch Kinder zu betreuen haben die Möglichkeit, eine problemlose Teilnahme einzurichten.

Das Bildungsangebot richtet sich an die unterschiedlichen Funktionsträger im Verein. Als Multiplikatoren setzen sie sich für ökologisches Gärtnern, Na­tur­er­zie­hung von Kindern sowie den Umwelt- und Naturschutz ein. Sie stehen als Berater im Verein und auf Veranstaltungen in der Region ehrenamtlich zur Verfügung.


Ausbildungsinhalte:

Bodenschutz
Natürliche Bodenpflege, Bodenanalyse, Bodenverbesserung durch bedarfsgerechte Düngung, Mulchen, Gründüngung und Kompostierung

Ökologische Gartenbewirtschaftung
Bedeutung, Schutz und Einsatz von Nützlingen, Bekämpfung von Schädigern auf natürliche Weise unter Berücksichtigung des Gewässerschutzes

Naturnaher Anbau von Obst, Gemüse, Küchen- und Gewürzkräutern
Berücksichtigung ökologisch wertvoller und resistenter Sorten

Umwelt- und Naturschutz im Kleingarten
Artenschutz, Bienen- und Vogelschutz, Abfallvermeidung und Abfallverwertung, Schaffung ökologischer Nischen durch Anlage von Teichen, Hecken und Wiesen

Verwendung Stauden, Einjahresblumen, Ziergehölze
Verwendung einheimischer, standortgerechter Pflanzen und deren Pflege und Vermehrung

Kleingärten als Spiel-, Lehr- und Lernort für Kinder
Spielplätze, Freiflächen zum Spielen, Lehrgärten, Schulgärten

Lehrgänge für Funktionsträger
Vereinsführung, Kassenwesen, Öffentlichkeitsarbeit, Menschenführung


Ausbildung zum Fachberater
Die Ausbildung zum Fachberater für das Kleingartenwesen umfasst zwölf Seminare. Laut Beschluss des Landesverbandsvorstandes wird ab dem Jahr 2006 im Anschluss an die Seminare ein gesonderter Qualifikationstest für den Erwerb des Fachberaterzertifikates durchgeführt, der alle Themenbereiche umfasst und Aufschluss über den Wissensstand des angehenden Fachberaters geben soll. Darüber hinaus gibt es eine gesonderte Prüfung im Bereich des "Integrierten Pflanzenschutzes" auf der Grundlage der Sachkundeverordnung. Die neue Regelung schafft eine deutliche Qualifizierung des Fachberater-
abschlusses, der die Wertigkeit dieser Ausbildung steigert und bei der späteren Umsetzung im Verein für eine noch größere fachliche Akzeptanz sorgt.


Begleitende Seminarunterlagen
Die Teilnehmer erhalten begleitend zu den Seminaren schriftliche Unterlagen, die eine Grundlage für die spätere Arbeit im Verein bilden. Die Unterlagen werden durch Merkblätter des BDG, der NUA, des AID u. a. ergänzt.

Das im Jahr 2007 neu herausgegebene 180 Seiten umfassende kompakte Fachberaterbuch ist eine zusätzliche Hilfe für Fachberater die ihre Qualifikation erlangt haben.

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