Das ist er, unser Miniteich im KGV Pesch 1916 in Mönchengladbach

Manchmal ist es nur ein Zufall, manchmal ein Gespräch oder oder oder und eine neue Idee ist geboren.

Im Frühjahr bekam meine liebe Gartennachbarin einen Kupferbottich geschenkt, zum Wegwerfen viel zu schade, aber selber behalten kam nicht in Frage. Ob der Verein Verwendung hätte? Bestimmt! So stand er dann doch noch eine Weile ohne Beachtung bei ihr im Garten in der Ecke.

Der 75. Kleingartenwettbewerb der Stadt Mönchengladbach nahte. Meine Gartennachbarin wollte ihren Garten, der immer schön ist, auf Vordermann bringen. Der Bottich musste weg, am besten noch heute.

Was damit tun? Eine alte Schwengelpumpe, die auch noch auf Verwendung wartet als Plätscherbrunnen davor bauen? Nein zu kompliziert, kein richtiger Standort, die Idee begeistert nicht. Aber der Bottich soll weg… Also ein kleines Schattenbeet dort hineinpflanzen? Ja geht, machen wir, aber nur mäßige Begeisterung.

Und dann, beim Frühstück zu dritt im Garten, kam uns die Idee, ein Miniteich soll es werden. Im Schatten soll er stehen, Standort ist gefunden, neben unserer Werkstatt. Der Bottich ist nicht dicht, also brauchen wir einen 65l Eimer, haben wir, Sand, Erde, auch da. Pflanzen? Eine weitere Mitstreiterin besorgt welche. Ein Gitter für oben drauf, damit es kindersicher wird. Ein lieber Pächter bringt es mit. Und dann ist es da, das Jucken in den Fingern, die Idee umzusetzen.

Wir legen los, Bottich an der Wand befestigen, damit er nicht geklaut wird. Sand rein, Mörtelkübel einsetzen, Wasser, Pflanzen rein. Gitter oben drauf. Was fehlt noch? Eine Pumpe, damit es schön plätschert, habe ich noch, Deko fürs Auge ist auch noch da. Ein kleiner Text über Miniteiche, ist schon geschrieben von einer weiteren Gartenfreundin. Und schon ist unser kleiner Miniteich fertig, gebaut an einem Vormittag mit viel Spaßund Freude.

Solche Ideen kommen, meistens ganz spontan. Genauso die Idee, wie wir mit unseren Gartenkindern Weihnachtskränze gebunden haben, nur weil eine Pächterin zu viel Tannengrün hatte. Zum Wegwerfen viel zu schade.

Text: Manuela Soerjanta, KGV Pesch