Gehölze für kleine Gärten: Blütensträucher und Hausbäume

Der Charakter eines Gartens wird vor allem durch seine Bäume und Sträucher bestimmt. Erst die wohlüberlegte Bepflanzung mit Gehölzen macht den Garten zu einem geschlossenen Lebensraum für Pflanze, Tier und Mensch. Einzelbäume und Solitärsträucher sind Blickpunkte, Hecken und Gebüsche grenzen den Garten auf natürliche Weise ab und schaffen eine Atmosphäre der Geborgenheit.
Viele Gehölze locken durch Blüten und Beeren Insekten und Singvögel in den Garten. Von der Blüte über die Früchte bis zur Laubverfärbung machen sie die Jahreszeiten im Garten erlebbar.

Gehölze richtig auswählen

Die Wahl der richtigen, auf den Standort und den Verwendungszweck abgestimmten Gehölzarten ist die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Gehölzpflanzung! Jeder gepflanzte Baum und Strauch soll alt werden, also seine maximale Breite und Höhe erreichen und sich am Standort optimal entwickeln können.

Für die Auswahl von Gehölzen ist es deshalb wichtig, sich über Wuchseigenschaften und Standortansprüche der zur Verfügung stehenden Arten zu informieren. Auch andere Eigenschaften wie Blüte, Fruchtbildung und ökologische Bedeutung sollten bekannt sein.

Damit die Gehölzpflanzung auch noch nach 50 Jahren mit den anderen Teilen des Gartens eine harmonische Einheit bildet, muss sie sorgfältig geplant werden. Bei der Planung sollten Sie zunächst von den räumlichen Möglichkeiten des Grundstückes ausgehen.

Große Grundstücke können durch Pflanzung einer breiten, frei wachsenden Hecke abgegrenzt werden. In einem Kleingarten oder Reihenhausgarten ist dafür aber meist kein Platz. Hier bietet sich eher die Abgrenzung durch einreihige Strauchpflanzungen, Schnitthecken oder begrünte Zäune an.

Auch kleine Gebüsche aus drei bis vier niedrig wachsenden Blütensträuchern und einzelne Solitärsträucher können kleine Gärten gliedern. Kleine Einzelbäume, als Hochstamm gepflanzt, ermöglichen eine Unternutzung und sorgen im heißen Sommer für schattige Sitzplätze. In einem wenige Meter breiten Vorgarten ist fast immer Platz für einen Hausbaum! Eher kleinwüchsige Baumarten, wie z.B. Eberesche, Rotdorn oder ein Birnbaum sind dafür geeignet.

Die Abbildung zeigt, was bei einer Baumpflanzung zu beachten ist.

Gehölze richtig auswählen

Die Wahl der richtigen, auf den Standort und den Verwendungszweck abgestimmten Gehölzarten ist die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Gehölzpflanzung! Jeder gepflanzte Baum und Strauch soll alt werden, also seine maximale Breite und Höhe erreichen und sich am Standort optimal entwickeln können.

Für die Auswahl von Gehölzen ist es deshalb wichtig, sich über Wuchseigenschaften und Standortansprüche der zur Verfügung stehenden Arten zu informieren. Auch andere Eigenschaften wie Blüte, Fruchtbildung und ökologische Bedeutung sollten bekannt sein.

Damit die Gehölzpflanzung auch noch nach 50 Jahren mit den anderen Teilen des Gartens eine harmonische Einheit bildet, muss sie sorgfältig geplant werden. Bei der Planung sollten Sie zunächst von den räumlichen Möglichkeiten des Grundstückes ausgehen.

Große Grundstücke können durch Pflanzung einer breiten, frei wachsenden Hecke abgegrenzt werden. In einem Kleingarten oder Reihenhausgarten ist dafür aber meist kein Platz. Hier bietet sich eher die Abgrenzung durch einreihige Strauchpflanzungen, Schnitthecken oder begrünte Zäune an.

Auch kleine Gebüsche aus drei bis vier niedrig wachsenden Blütensträuchern und einzelne Solitärsträucher können kleine Gärten gliedern. Kleine Einzelbäume, als Hochstamm gepflanzt, ermöglichen eine Unternutzung und sorgen im heißen Sommer für schattige Sitzplätze. In einem wenige Meter breiten Vorgarten ist fast immer Platz für einen Hausbaum! Eher kleinwüchsige Baumarten, wie z.B. Eberesche, Rotdorn oder ein Birnbaum sind dafür geeignet.

Tabelle: Auswahl an Gehölzen für kleine Gärten

Tipps zur Gehölzpflanzung

Laubgehölze können grundsätzlich von der Zeit des Laubfalls ab Oktober bis zum beginnenden Austrieb im April gepflanzt werden, sofern der Boden frostfrei ist.

Den sichersten Erfolg verspricht aber eine Pflanzung im Herbst (bis zum Wintereinbruch). Pflanzungen außerhalb dieser Zeiten sind mit in Pflanzgefäßen angebotenen Gehölzen möglich. Immergrüne Gehölze werden am besten nach Abschluss der Wachstumsphase im Spätsommer (August bis September) gepflanzt, damit das Wurzelwerk sich noch gut entwickeln kann und so Frostschäden bzw. Trockenschäden im folgenden Winter vermieden werden.

Empfehlenswert ist der Kauf der Gehölze in einer gut geführten Baumschule. Dabei muss besonders darauf geachtet werden, dass wirklich die gewünschte Art geliefert wird. Geben Sie bei Bestellungen deshalb immer den genauen botanischen Namen des gewünschten Gehölzes an (siehe hierzu die Tabelle).

Baumschulpflanzen können als ein- bis zweimal verpflanzte Sträucher, als Stammbüsche oder als Heister (bei baumartigen Gehölzen) bezogen werden.

Bei der Mehrzahl der Arten genügen die preiswerteren Pflanzen ohne Ballen. Die meisten der in der Tabelle empfohlenen Gehölze sind so anspruchslos, dass Sie sie ohne gesonderte Bodenvorbereitung pflanzen können, wenn es sich um einen schon längere Zeit in Bearbeitung befindlichen, humusreichen und lockeren Gartenboden handelt.

Schwere Böden werden gründlich gelockert, verdichtete und aufgeschüttete Böden z.B. durch eine Gründüngung verbessert. Voraussetzung für ein erfolgreiches Anwachsen ist der Aushub eines genügend großen Pflanzloches, das etwa doppelt so groß wie der Umfang des Wurzelballens sein sollte.

Grenzabstände beachten

Wenn Sie Gehölze im Randbereich des Gartens pflanzen, müssen Sie darauf achten, dass Sie die nach dem Nachbarschaftsrecht vorgeschriebenen Grenzabstände einhalten. Die Bundesländer haben in ihren zum Teil voneinander abweichenden Regelungen die Grenzabstände auf die Wuchsstärke der Gehölze abgestimmt.
Für nicht stark wachsende Bäume (auch Obstbäume) sind z. B. Grenzabstände von 2 m üblich, für stark wachsende Sträucher und frei wachsende Hecken 1 m und für kleinere Zier- und Beerensträucher 50 cm. In Kleingärten sind aufgrund der jeweils gültigen Pachtverträge und Gartenordnungen Sonderbestimmungen zu beachten.

Text: Adalbert Niemeyer-Lüllwitz, NUA
Bilder: Niemeyer-Lüllwitz, Deutsche Saatveredelung

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